Die Pflege eines Angehörigen in den eigenen vier Wänden ist eine große Aufgabe. Sie erfordert viel Zeit, Kraft und oft auch Geld. Viele Menschen wissen jedoch nicht, dass ihnen finanzielle Unterstützung zusteht. Der deutsche Staat und die Pflegekassen bieten verschiedene Hilfen an. Diese Hilfen sollen den Alltag erleichtern und die Hygiene verbessern. Leider bleiben viele dieser Ansprüche ungenutzt. Das liegt oft an fehlenden Informationen oder Angst vor Bürokratie. Wir möchten Ihnen zeigen, wie einfach Sie diese Unterstützung erhalten. Sie haben ein Recht darauf. Nutzen Sie diese Ressourcen für eine bessere Pflege.
Die 42-Euro-Pauschale für Verbrauchsprodukte
Die wohl bekannteste Hilfe sind die sogenannten „zum Verbrauch bestimmten Pflegehilfsmittel“. Diese Produkte nutzen Sie nur einmal oder sie verbrauchen sich mit der Zeit. Dazu gehören zum Beispiel Einmalhandschuhe und Mundschutz. Auch Händedesinfektionsmittel und Flächendesinfektionsmittel fallen in diese Kategorie. Sehr wichtig sind zudem Bettschutzeinlagen, die die Matratze schonen. Schutzschürzen für die Pflegeperson zählen ebenfalls dazu. Die Pflegekasse übernimmt hierfür Kosten von bis zu 42 Euro im Monat. Sie müssen diese Produkte nicht aus eigener Tasche zahlen. Dieser Betrag steht Ihnen jeden Monat neu zur Verfügung.
Wer hat Anspruch auf diese Leistungen?
Die Voraussetzungen für den Erhalt von Pflegehilfsmitteln sind klar geregelt. Zuerst muss ein anerkannter Pflegegrad vorliegen. Es reicht bereits der Pflegegrad 1 aus. Das ist ein großer Vorteil, da viele Leistungen erst ab Pflegegrad 2 beginnen. Die zweite Voraussetzung ist der Wohnort. Die pflegebedürftige Person muss zu Hause wohnen. Auch eine Wohngemeinschaft oder das betreute Wohnen zählen als Zuhause. Die dritte Bedingung betrifft die Pflegeperson. Die Pflege muss zumindest teilweise von einer privaten Person durchgeführt werden. Das kann ein Angehöriger, ein Freund oder ein Nachbar sein.
Mehr Sicherheit und Hygiene zu Hause
Warum sind diese Hilfsmittel so wichtig? Sie schützen die Gesundheit von Pflegebedürftigen und Pflegenden. Einmalhandschuhe und Desinfektionsmittel verhindern die Übertragung von Keimen. Das ist besonders bei älteren Menschen mit schwachem Immunsystem lebenswichtig. Bettschutzeinlagen sorgen für Hygiene im Schlafbereich und sparen viel Wäsche. Technische Hilfsmittel wie ein Lifter schonen den Rücken der Pflegekraft. Ein Pflegebett unterstützt die Mobilisation des Patienten. Diese Hilfsmittel machen die Pflege nicht nur sicherer, sondern auch würdevoller. Sie geben beiden Seiten ein besseres Gefühl im täglichen Miteinander.
Wir sind Ihr Partner in der Pflege
Die Organisation der Pflege ist komplex und fordernd. Sie müssen nicht alles alleine schaffen. Wir bei Atena verstehen die Herausforderungen, vor denen Familien stehen. Unsere Expertise liegt in der Vermittlung von qualifiziertem Betreuungspersonal. Wir unterstützen Sie dabei, die beste Lösung für Ihre individuelle Situation zu finden. Egal ob Sie Fragen zu Pflegegraden haben oder eine 24-Stunden-Betreuung suchen, wir sind für Sie da. Unsere erfahrenen Mitarbeiter beraten Sie gerne und ausführlich. Nehmen Sie noch heute Kontakt mit uns auf und lassen Sie uns gemeinsam die Lebensqualität Ihrer Angehörigen verbessern.